Flugaschenotlager der EnBW

Im Rahmen der aktuellen energiewirtschaftlichen Situation und um dem verstärkten Einsatz ihrer Kohlekraftwerke Rechnung zu tragen, errichtet die EnBW Energie Baden-Württemberg AG für die anfallende Flugasche aus dem Rheinhafendampfkraftwerk Karlsruhe auf einem Gelände im Bereich des Rheinhafens (Themoselect-Gelände) ein neues Flugaschenotlager. Die Erweiterung der Lagerkapazität wird erforderlich, um Abnahmeengpässe der Beton- und Zementindustrie in den Wintermonaten zu kompensieren.

Es handelt sich dabei um eine freistehendende Stahlleichtbauhalle mit einer Länge von 53,0 m, einer Breite von 35,2 m und einer Firsthöhe von 11,4 m. Die Stahlkonstruktion besteht aus 12 geschweißten Fachwerkrahmen. Jeder Rahmen besteht aus 8 miteinander verschraubten Einzelteilen mit ca. 6 Meter Länge. Im Inneren der Halle wird ein Schüttgutlager mittels Betonblocksteinen mit einer Wandhöhe von 4,8 m hergestellt.

Die Gründung erfolgt über die Bestandsbodenplatte sowie neu errichtete Streifenfundamente.

Die Aussteifung der Halle erfolgt durch Rahmen sowie Dach- und Wandverbände in Längs- und Querrichtung.

Unsere Geschäftsführerin Dipl.-Ing. Marion Kleiber ist bei diesem Projekt mit der bautechnischen Prüfung und stichprobenweisen Bauüberwachung beauftragt. Die Co-Prüfung für den Stahlbau übernimmt ihr Kollege Dr.-Ing. Jochen Ehmann.

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